| Biografie:
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1954 in Gera geboren, Kindheit
und Jugend in Wünschendorf/Elster
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1969 - 73 Abitur in Gera
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1975 - 80 Studium der Malerei
und Grafik an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei
Prof. Arno Rink und Prof. Bernhard Heisig, Diplomabschluß
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1980 freischaffend in Eisenach
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1982 - 84 Meisterschüler
bei Prof. Gerhard Kettner
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1987 Lehrauftrag an der PH Erfurt/
Mühlhausen, bildkünstlerisches Gestalten
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1989 - 91 Meisterschüler
an der Akademie der Künste in Berlin bei Prof. Wieland Förster
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1990/91 Mitglied im Verband
VBK Thüringen / BBK
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1993 Seminarleitung für
Malerei/ Grafik an der Gesamthochschule Wuppertal
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1994 Kursleiter figürliches
Zeichnen, Sommerakademie Marburg
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1996 Umzug nach Erfurt, Atelier
in Eisenach
Arbeitsgebiete:
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Malerei, Zeichnung, Grafik
"Heyders
Figurationen sind bildgewordene Exempel für eine Haltung, die das
Menschliche hinter der "normalen" Erscheinung aufzuspüren sucht. In
ihren Deformationen, ihren Maskeraden und Metamorphosen stellen sich eindringlich
und ohne romantisierende Ausflüchte immer wieder die Frage nach dem
Selbstverständnis des Menschen, nach seinen Ängsten und Verletzlichkeiten,
seinen Stärken und Schwächen, seiner Sehnsucht oder Warhaftigkeit....
Heyders
Kunst entzieht sich hartnäckig der verbalen Interpretation. Gewiß,
die Werke lassen sich beschreiben, sie lassen sich gar, etwa da, wo Mythisches
und Literarisches als Vor-Wurf diente, mit Geschichten umgeben, deren bildkünstlerischen
Brechungen man nachspüren kann. Auch Biographisches läßt
sich auflisten, Lehreinflüsse und Vorbildwirkungen sind benennbar.
Man mag jedoch noch soviel Faktisches recherchieren und dienstbereites
Vokabular auf Abruf bereithalten, am Ende steht man vor einer Bilderwelt,
die zu sehr Malerei ist, zu sehr sinnlicher Eindruck, als daß sie
sich verbal auflösen ließe. Botschaften sind eher spürbar
als benennbar. Sie fordern und fördern die Sensibilität unserer
Sinne, die Sinnlichkeit des Schauens: Ein Bild ist ein Bild, ist ein Bild,
ist ein Bild ...
(Jürgen
Winter, 1996, im Katalog "Jost Heyder - Figurationen")
Werkstandorte (Auswahl):
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Erfurt, Angermuseum
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Mühlhäuser Museen,
Sammlung Thüringer Kunst
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Universität Göttingen
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Museen der Stadt Gotha, Schloß
Friedenstein
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Thüringer Museen Eisenach
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Thüringer Ministerium für
Wissenschaft, Forschung und Kultur, Erfurt
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Dresdner Bank, Filiale Erfurt
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Heiligenstadt, Storm-Museum
Einzelausstellungen (Auswahl)
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1981 Galerie WORT UND WERK,
Leipzig
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1984 Galerie am Hauptmakt, Gotha
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1986 Erfurter Kunstkabinett
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1991 Museumsgalerie Allerheiligenkirche,
Mühlhäuser Museen
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1992 Kunstverein Marburg
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1993 Galerie Nonhoff, Iserloh/
St. Joseph Stift, Bremen
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1994 "e.a." Grafikgalerie Zimmermann,
Erfurt
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1996 Schloß Wilhelmsburg,
Schmalkalden
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1997 Kunsthaus Avantgarde, Apolda
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1999 Villa Theresa, Mühlhausen
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2004 Meiningen
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2006 Aschaffenburg, galerie casarte
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2007 Arnstadt, Kunsthalle
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2008 Leipzig, Galerie Irrgang
sowie zahlreiche nationale und internationale
Ausstellungsbeteiligungen
www.galerie-thoms.de
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