Jost Heyder - Malerei und Zeichnung

Ausstellung vom 07. Juni 2008 bis 02. August 2008

Zur Eröffnung am Samstag, dem 07. Juni um 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein.

es spricht: Jürgen Winter (stellv. Dir. Mühlhäuser Museen)

Öffnungszeiten:                                                                    Mittwoch bis Freitag, 15.00-18.00Uhr                                 Samstag,                    10.00-13.00 Uhr              

und nach Vereinbarung

galerie thoms                                       Steinweg 16, 99974 Mühlhausen                                      Tel.: 03601/812503 oder 0177/3518438

www.galerie-thoms.de

 

 

 

Modell Claudia III, Aquarell 2002

Franziskus I, Acryl 2008

 

    

 

 

 

Kurzbiografie:

  • 1954 in Gera geboren, Kindheit und Jugend in Wünschendorf/Elster

  • 1975-80 Studium der Malerei und Grafik an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Arno Rink und Prof. Bernhard Heisig

  • 1980 1. Preisträger der Wettbewerbsausstellung von Kunsthochschulabsolventen der DDR an der HfGB Leipzig

  • 1982 -84 Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Gerhard Kettner

  • 1989 – 91 Meisterschüler an der Akademie der Künste in Berlin bei Prof. Wieland Förster

Arbeitsgebiete: Malerei und Grafik

 

                                                    Tutu, Aquarell 2007                                                                                   Nach T. Riemenschneider, Kohle 2007

 
   

Melancholie, Acryl 2006

 

Heyders Kunst entzieht sich hartnäckig der verbalen Interpretation. Gewiss, die Werke lassen sich beschreiben, sie lassen sich gar, etwa da, wo Mythisches und Literarisches als Vor-Wurf diente, mit Geschichten umgeben, deren bildkünstlerischen Brechungen man nachspüren kann. Auch Biographisches lässt sich auflisten, Lehreinflüsse und Vorbildwirkungen sind benennbar. Man mag jedoch noch soviel Faktisches recherchieren und dienstbereites Vokabular auf Abruf bereithalten, am Ende steht man vor einer Bilderwelt, die zu sehr Malerei ist, zu sehr sinnlicher Eindruck, als dass sie sich verbal auflösen ließe. Botschaften sind eher spürbar als benennbar. Sie fordern und fördern die Sensibilität unserer Sinne, die Sinnlichkeit des Schauens: Ein Bild ist ein Bild, ist ein Bild, ist ein Bild ...


(Jürgen Winter, im Katalog "Jost Heyder - Figurationen")
    

 

…Jost Heyder erfasst in seinen Arbeiten diesen zauberischen Funken. Er beherrscht das Geheimnis des Übergangs. Durch ihn wird es sinnlich. Heyder spielt mit der Bewegung inmitten der Form. Seine Arbeiten tragen die Frische des schöpferischen Moments lebendig in sich. Dass das so ist, beweist die Qualität seiner Zeichnungen und die malerische Sensibilität seiner Bilder. Woher, wenn nicht aus der Tiefe dieser Quelle kämen sonst die Spannung und Anziehungskraft seiner Akte, die Glaubwürdigkeit und Überzeugung seiner Porträts, die atmosphärische Stille seiner Landschaft, das Beziehungsgeflecht seiner Lebensbühnen.

(Ulrike Meier, „Im Dazwischen – Über das Sehen und Bilden“)

 

Modelle vor Rot, Aquarell 2006

 

Sie sind herzlich eingeladen diese und weitere Arbeiten im Original kennen zu lernen.