"Die Zeichenkunst besitzt so außerordentliche Eigenschaften, dass sie nicht nur den Werken der Natur nachgeht, sondern unendlich viel mehr hervorbringen kann, als die Natur selbst gemacht hat."                                                                                    (Trattato della pittura, 33)

 

Horst Sakulowski  -  Zeichnungen

 

Ausstellung vom 29. September bis 24. November 2007

Zur Eröffnung am Samstag, dem 29. September 2007 um 14 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde ganz herzlich ein.

Zur Eröffnung zeigen wir den neuen Kurzfilm von Rolf Sakulowski: Christusbilder - Menschenbilder (zur Ausstellung von Horst Sakulowski im Kloster Volkenroda, 2006)

Laudatio: Jürgen Winter   ( stellv. Direktor Mühlhäuser Museen)

Öffnungszeiten:                                                                    Mittwoch bis Freitag, 15.00-18.00Uhr                                 Samstag,                    10.00-13.00 Uhr              

und nach Vereinbarung

galerie thoms                                       Steinweg 16, 99974 Mühlhausen                                      Tel.: 03601/812503 oder 0177/3518438

www.galerie-thoms.de

 

 

 

"Fliegender Fisch", 2006

 

"Figur Nr. 22", 2005

    

 

      Kurzbiografie:

  • Geboren am 28.08.1943 in Saalfeld
  • 1949 – 61 Schulbesuch und Abitur in Saalfeld
  • 1962 - 67 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (Bernhard Heisig)
  • 1967 Heirat mit Karin Bergner
  • seit 1967 freischaffend als Maler und Grafiker in Weida/Thüringen

 

 „Die Arbeit des Zeichners Sakulowski beginnt alchemistisch. In Regentonnen am Haus verwandelt sich in farbig verschieden versetzten Wassern industrieller Zeichenkarton nach der Trocknung an Luft und Sonne mit allen Zufällen der Natur in ein individualisiertes, natürlich auch nicht geschnittenes, sondern gerissenes Ausdrucksmaterial als >Partner< für die spätere Zeichnung. Ihm geht es nicht um künstliche Alterung, sondern die neue Totalität des Bildeindrucks, das auch beim Bildträger prozeßhafte Existenzspuren verlangt. Und außerdem vermag ein so verlebendigtes Papierfeld enorm die visuelle Gestaltungsphantasie inspirieren. Denn nicht mehr genaue Fixierung des Porträts von Menschen und Dingen ist das Ziel, sondern – zumindest bei den Dingen – die verallgemeinernde Transformation in die >morbidezza< geheimnisvoller wandelbarer Existenz aller Realität.“ (Günter Meissner)

 

 

Handschuh,  2006

 

          Ein kleiner Einblick in die Ausstellung: 

Fische,  2004

 

Schuh,  1996

Katzenmumie,  2001/06

Tierschädel,  2004